vom 05.12.2011
Unterstützung des Appells
Der "Appell gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Was jetzt zu tun ist" kann jetzt unterzeichnet werden
Der von den Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus und den Beratungsstellen für Opfer rechter und rassistischer Gewalt initiierte Aufruf "Appell gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Was jetzt zu tun ist", ist nun offen für die Unterzeichnung weiterer Einrichtungen, Initiativen, Vereine und/oder Einzelpersonen.
Der Appell war vergangenen Montag, den 21. November, auf Seite 1 der taz zu lesen. Nachdem weiterhin Tag für Tag neue Erkenntnisse über die rassistische Mordserie der drei Neonazis ans Licht kommen, wird offensichtlich, dass es sich hier nicht um ein Problem handelt, dem allein durch staatliche Repression und eine zentrale Datei zur Speicherung von Daten beizukommen ist. Vielmehr gilt es nun, die jahrelang nicht anerkannte Wahrnehmung und Perspektive der durch rechtsextreme, rassistische und antisemitische Gewalt Betroffenen ernst zu nehmen und sowohl der organisierten rechtsextremen Szene als auch dem Alltagsrassismus der "Mitte der Gesellschaft" etwas entgegenzusetzen. Ein kraftvoller und breit unterstützter Appell wäre ein wichtiges Signal. Daher bitten wir um Weiterleitung und breite Unterstützung des Appells, welcher unter folgender Adresse erreichbar ist:
Zurück