Über uns
Die Regionalzentren in Anklam und Ludwigslust vereinen unter einem Dach Beratung und Fortbildung zur Demokratieentwicklung und Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus in den Regionen Südliches Vorpommern und Westmecklenburg. Unsere Angebote zielen auf eine nachhaltige Ermutigung und Befähigung von Bürgerinnen und Bürgern, die für sich und ihr Gemeinwesen Verantwortung übernehmen. Kompetentes Engagement ist die Grundlage für eine erfolgreiche Auseinandersetzung mit antidemokratischen, insbesondere rechtsextremen Protagonisten, Strategien und Einstellungen. Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe, den demokratischen Klimawandel vor Ort zu unterstützen, Menschen zu stärken, Engagement zu fördern und Verbindungen zu stiften.
Unsere Arbeitsschwerpunkte liegen in der:
- gemeinwesenorientierten Mobilen Beratung;
- anlassbezogenen Unterstützung und
- regionalen Vernetzung von Akteuren;
- Beratung von Eltern und Angehörigen rechtsaffiner Kinder und Jugendlicher
- schulbezogenen Beratung für Demokratiepädagogik;
- Landeskoordination für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage"
Unser Anspruch ist es, Beratungen und Fortbildungen zeitnah und vor Ort anzubieten. Zu unserem Selbstverständnis gehört, dass Fortbildungen und Projekttage in der Regel in Beratungsprozesse integriert sind. Für einmalige Veranstaltungen vermitteln wir Sie gerne an kompetente Partner.
Unsere Angebote orientieren sich an Ihren Vorstellungen und unseren Erfahrungen und Möglichkeiten. Sie sind in der Regel kostenfrei und können von:
- Engagierten Bürgerinnen und Bürger
- Initiativen für Demokratie/gegen Rechtsextremismus
- Vereinen/ Verbänden
- KommunalpolitikerInnen
- Kirchgemeinden
- Eltern
- Schulen, Berufsschulen
- Schüler- und Elternräten
- Träger der Kinder- und Jugendhilfe
- MultiplikatorInnen aus Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik
angefordert werden.
Das Regionalzentrum Südvorpommern arbeitet für die Landkreise Uecker-Randow und Ostvorpommern sowie die Hanse- und Universitätsstadt Greifswald.
Das Regionalzentrum Westmecklenburg arbeitet für die Landkreise Ludwigslust, Parchim und Nordwestmecklenburg sowie die Hansestadt Wismar und die Landeshauptstadt Schwerin.
Geschichte:
2001-2006 arbeiteten im Rahmen des "CIVITAS"-Programms 4 Mobile Beratungsteams (mbt) in Mecklenburg-Vorpommern. Sie, wie auch die mbt's der anderen ostdeutschen Länder haben professionelle und verlässliche Beratungsstrukturen zum Themenfeld Demokratie und Rechtsextremismus aufgebaut. Gemeinsam mit den Opferberatungsstellen, in Mecklenburg-Vorpommern "LOBBI" e.V., legten sie die Grundlagen für eine landesweite professionelle Beratungs- und Fortbildungsstruktur. Nach dem Ende des Bundesprogramms 2006 entschloss sich Mecklenburg-Vorpommern die Arbeit der Mobilen Beratungsteams fortzusetzen und auszubauen. Seit 2007 arbeiten fünf Regionalzentren in Anklam, Ludwigslust, Neubrandenburg, Roggentin bei Rostock und Stralsund. Koordiniert werden die Regionalzentren vom Ministerium für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern.
Die Regionalzentren für demokratische Kultur Westmecklenburg und Südvorpommern arbeiten in Trägerschaft der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie e.V. (RAA MV) und sind Bestandteil der „Landesinitiative für Demokratie und Toleranz“ sowie des Bundesprogramms „Kompetent. Für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“ des BMFSFJ.